Geistlicher Impuls

 

Liebe Mitchristen!

 Wozu sind wir Kirche und für wen?

Die Synode hat die Kirche im Bistum Trier dazu ermutigt in all ihren kirchlichen Vollzügen missionarisch-diakonisch in die Welt hinein zu wirken(Abschlussdokument).Eine  Pfarrei der Zukunft (PdZ) stellt sich mehr als bisher die Frage :Wozu sind wir Kirche und für wen? Diese zentrale Frage richtet unseren Blick hin zu den Menschen von heute und ihrer Lebenswirklichkeit. Orientierungshilfe zur Beantwortung unseres Auftrages als Kirche finden wir in den „Sieben Leitsätze“, die im künftigen  neuen Rahmenleitbild der PdZ formuliert sind:

 

  • Wir lassen uns von der Verheißung des Reiches Gottes leiten.
  • Wir gehen zu den Menschen und sind missionarisch-diakonisch.
  • Wir denken vom Einzelnen her
  • Wir nehmen Vielfalt als Gottes Geschenk an
  • Wir entdecken und fördern Charismen
  • Wir sind Gemeinschaft
  • Wir verteilen Verantwortung

Für die PdZ bedeutet dies  sich zu fragen: Stellen wir die Menschen mit ihren Fragen, Brüchen, Herausforderungen und Sehnsüchten in den Mittelpunkt unseres Handelns? Bieten wir Orte der Begegnung, an denen auch Fragen und Zweifeln Platz haben? Schaffen wir auch Orte und Räume der Unterbrechung, damit wir uns immer wieder neu an Jesus und seinem Evangelium ausrichten können?

Diakonisch fragt die Kirche: Was dient dem Menschen hier vor Ort ganz konkret? Was willst du, das ich dir tue? Wo sind bei uns Menschen, die benachteiligt, schwach und arm sind? Wie können wir ihnen begegnen, zuhören, und was können wir mit ihnen und für sie tun? Hierbei kommt es vor allem auch auf unsere innere Haltung an, wie einer meiner Kollegen  kürzlich mit folgender Aussage auf den Punkt brachte: „Diakonisch Kirche sein ist eine Haltung, die aus eigener Überzeugung heraus gelebt werden muss“

Missionarisch fragt die Kirche: Wie  gehen wir zu den Menschen und leben mit ihnen mitten in der Welt die Frohe Botschaft Jesus?

Wir hoffen, dass Menschen die uns begegnen, erfahren: “Der Glaube ist lebensdienlich, Christen haben inspirierende Ideen für das Zusammenleben hier vor Ort. Sie sind auf mich zugekommen, sie haben Wege eröffnet, mich den Glauben neu verstehen zu lassen.“ (ausführliche Erläuterungen im künftigen Rahmenleitbild der PdZ)

Also um die Frage: Wozu sind wir Kirche? Wozu sind wir da?

Einladend sein: Kommt und seht! Bleibt, wenn es euch gut tut, bringt euch mit euren Ideen, Lebens- und Glaubenserfahrungen  ein.

Herzlichen Gruß Barbara Jung